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2'414 Artikel ab Lager, in 48 Stunden versandbereit.
Im Dentallabor entscheidet der Werkstoff über das Instrument. Gips, Edelmetall, Modellguss, Zirkonoxid und Prothesenkunststoff verlangen jeweils eine andere Schneide oder Körnung. Diese Seite ordnet 457 Laborinstrumente nach Werkstoff und nach Arbeitsschritt.
457 Laborinstrumente ab Lager, in 48 Stunden versandbereit. Swiss Made, ISO 13485 und CE-MDR.
| Werkstoff oder Arbeitsschritt | Instrument | Warum dieses |
|---|---|---|
| Edelmetall und Modellguss ausarbeiten | Hartmetallfräser | Schneidet zähes Metall sauber, ohne zu schmieren |
| Gips und Modellstümpfe beschleifen | Hartmetallfräser | Grobe Verzahnung trägt schnell ab und setzt sich nicht zu |
| Prothesenkunststoff bearbeiten | Hartmetallfräser | Schneide statt Korn, sonst schmilzt der Kunststoff an |
| Zirkonoxid und Vollkeramik | Diamantschleifer Sinter | Gebundene Körner halten dem harten, spröden Werkstoff stand |
| Keramik verblenden und ausarbeiten | Keramik Schleifer | Abgestimmte Körnung für die Verblendkeramik |
| Metall und Keramik trennen | Trennscheiben | Dünner Schnitt mit geringem Materialverlust |
| CAD/CAM-Rohlinge fräsen | Frästechnik | Schaft für die Fräsmaschine, nicht fürs Handstück |
| Titan bearbeiten | Hartmetallfräser | Spezielle Verzahnung gegen das Schmieren von Titan |
Die Regel ist dieselbe wie in der Praxis, nur die Werkstoffe sind andere. Hartmetall schneidet mit definierten Schneiden und eignet sich für alles, was zäh ist oder schmiert: Edelmetall, Modellguss, Titan, Prothesenkunststoff und Gips. Diamant schleift mit gebundenen Körnern und eignet sich für alles, was hart und spröde ist: Zirkonoxid, Glas- und Vollkeramik.
Der praktische Unterschied im Verschleiss: Ein Hartmetallfräser stumpft an Keramik sehr schnell ab, ein Diamantschleifer setzt sich an weichem Kunststoff zu. Wer das falsche Instrument nimmt, merkt es nicht an der Qualität, sondern an der Standzeit.
Im Labor dominiert der HP-Schaft mit 2,35 Millimetern, also das gerade Handstück. Die Praxis arbeitet dagegen überwiegend mit FG-Schäften für die Turbine. Deshalb passen Praxisinstrumente nicht ohne Weiteres ins Labor und umgekehrt.
| Kürzel | ISO | Gerät | Artikel |
|---|---|---|---|
| HP | 104 | Gerades Handstück, 2,35 mm | 345 |
| HPs | 103 | Gerades Handstück, kurz | 57 |
| CAD/CAM | 123 | Fräsmaschine | 40 |
| Unmontiert | 900 | Auf Mandrell zu spannen | 12 |
| RAL | 205 | Winkelstück, lang | 3 |
HP steht für Handpiece und bezeichnet den geraden Schaft mit 2,35 Millimetern Durchmesser, den das gerade Laborhandstück aufnimmt. In der ISO-Nummer steht dafür die 104 an Position vier bis sechs. HPs mit der 103 ist dieselbe Aufnahme in kurzer Ausführung. Von 457 Laborinstrumenten tragen 402 einen dieser beiden Schäfte.
In der Regel nicht, weil der Schaft nicht passt. Die Praxis arbeitet überwiegend mit FG-Schäften für die Turbine, das Labor mit HP-Schäften für das gerade Handstück. Dazu kommt die Drehzahl: Laborgeräte laufen langsamer und mit mehr Drehmoment. Ein Instrument mit dem falschen Schaft lässt sich schlicht nicht einspannen.
Mit gesinterten Diamantschleifern. Zirkonoxid ist hart und spröde, da versagt eine Hartmetallschneide schnell. Bei gesinterten Schleifern sitzen die Diamantkörner nicht nur in einer galvanischen Schicht, sondern durchgehend im Bindungsmaterial, deshalb halten sie dem Werkstoff länger stand. Im Sortiment sind das 96 Artikel.
Ein Schaft, der nicht in ein Handstück gehört, sondern in die Spannzange einer Fräsmaschine. Er trägt in der ISO-Nummer die 123. Solche Werkzeuge fräsen Rohlinge aus Zirkonoxid, Wachs, Komposit oder PMMA nach digitalem Datensatz. Im Sortiment sind das 40 Artikel in der Gruppe Frästechnik.
Grobe Verzahnungen tragen schnell ab und eignen sich für Gips, Kunststoff und die erste Formgebung. Feine und kreuzverzahnte Ausführungen arbeiten langsamer, hinterlassen aber eine glattere Fläche und neigen weniger zum Rattern. Die Verzahnung steht an Position zehn bis zwölf der ISO-Nummer, die Zuordnung je Artikel finden Sie auf der jeweiligen Kategorieseite.